Mediation

Hans und Peter streiten sich schon seit 15 Jahren. Trotz vieler gerichtlicher Auseinandersetzungen und allerlei alltäglicher Schrecklichkeiten geht der Konflikt Jahr für Jahr in die nächst höhere Eskalationsstufe. Kurz bevor sich beide zu ihrem finalen Showdown auf der Dorfstraße treffen wollen, lesen sie zufällig in der Morgenzeitung einen Artikel über Mediation und vereinbaren, dieses Experiment noch zu versuchen.

Die ausgleichende Unterstützung, die bei Konflikten wirksam werden kann, hilft oft, Zeit und Kosten zu sparen, die man ohne Mediator sonst aufwenden müsste. In der Mediation geht es darum, den besten gemeinsamen Nenner zwischen den Konfliktparteien zu finden und ihn zusammen – manchmal bis zur Vertragsreife – zu entwickeln.

Der Mediator sollte so unparteiisch wie möglich sein und idealerweise, wenn er nicht schon spezifische Vorkenntnisse hat, sich in die jeweilige Sachproblematik eingearbeitet haben.

Auch bei der Mediation gilt das sozialpsychologische Diktum: Beziehungsebene vor Sachebene, und doch ist hier mehr als in anderen psychologisch orientierten Beratungsfeldern die Sachebene mitentscheidend.

In der Mediation begegnen sich nicht selten Menschen, die einerseits emotional verletzt sind und deshalb traurig, wütend oder ängstlich, andererseits sind sie aber auch trotz alldem bereit, eine neue Auseinandersetzungsebene zu suchen. Der Mediator hat die Aufgabe, beide Aspekte innerhalb jedes Mediationspartners zu berücksichtigen.

Die Mediation, ob in Scheidungsauseinandersetzungen oder in anderen Konfliktfeldern, ist am ehesten mit dem Schlichtungsverfahren, wie wir es aus Tarifverhandlungen kennen, vergleichbar.

Wenn es in der Mediation gelingt, die Beziehungsebenen- und die Sachebenenaspekte in einem Ziel führenden Prozess zu verbinden und am Ende der Mediation ein „Sich-wieder-in-die-Augen-schauen-Können“ möglich wird, ist die Mediation gelungen.

Als Psychologe, Psychotherapeut und Berater mit juristischen Vorkenntnissen empfinde ich die Arbeit als Mediator als besonders inspirierend, weil die Herausforderung bei dieser Arbeit darin besteht, die emotionale Seite des Konfliktes mit den inhaltlichen Sachthemen der Auseinandersetzung zu vereinen. Innerhalb eines Mediationsverfahrens sind deshalb klar definierte Ablaufregeln genauso wichtig wie die Bereitschaft, mit den innerhalb des Prozesses entstehenden Befindlichkeiten angemessen umzugehen.

Aus der gestalttherapeutischen Arbeit gibt es ein schönes Leitmotiv: „Don´t push the river, it flows by itself.“ Dieser Glaube an die selbstregulativen, konstruktiven Kräfte in uns leitet mein Handeln bei meiner Arbeit als Mediator.

 

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Kontakt

Dipl. Psych. Dr. phil. Matthias Probandt
Psychologischer Psychotherapeut
Mediator

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